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PRESSESPIEGEL


Solinger Wochenpost, 19. September


Solinger Tageblatt, 15.05 2017


Solinger Morgenpost, 15.05. 2017


DAS SOLINGEN MAGAZIN, 15.05. 2017

SOLINGEN (mh) – Damen und Herren in großen Roben flanieren den Weg entlang. Auf der großen Wiese haben sonderbare Skulpturen ihren Platz gefunden. Alles scheint einem früheren Jahrhundert entsprungen. Und wirkt doch wiederum futuristisch. An diesem Wochenende liegen die Güterhallen ganz im Zeichen des Steampunk.

Steampunk ist Abenteuer, Romantik und Wissenschaft – hier verbindet sich das Design der viktorianischen Zeit mit technischen Objekten. Der Retrofuturismus hat Einzug gehalten

Einzug des Retrofuturismus

In Halle 26 steht ein Wunderwerk der Technik. Aus unzähligen Teilen zusammengesetzt, nach einem unverständlichen Plan, den nur der Konstrukteur selbst versteht. Das Gebilde besteht aus mehreren Kugelbahnen mit Sensor. Jeweils eine Bahn setzt die nächste in Gang und endet schließlich in einem Xylophonspiel. Der Erbauer demonstriert das eigenartige Werk und sieht dabei nicht minder eigenartig aus.Ganz im Gegensatz der „Denker“. Eine Skulptur nach Art von Auguste Rodin, mit Steampunkdetails bestückt. Die Skulptur ist eine Idee des Ateliers KünstlerPack, umgesetzt durch Stefan Mensler (abstrakte Malerei und Stahlblechkunst) und Peter Wischnewski (Malerei). In vielen Stunden wurden 1,5 Millimeter dicke Bleche mit Laser geschnitten, dann mit Stahlbolzen verschweißt. Das Kunstwerk hat ein Gewicht von 110 Kilo. Eine in Scheiben geschnittene Skulptur mit einem belebten Innenleben. Rote und blaue Schläuche durchziehen als Arterien und Venen das Gebilde. „Die Skulptur soll nach dem Güterhallenfest verkauft werden“, sagt Peter Wischnewski. Angedacht ist es, sie zunächst in den Clemens-Galerien auszustellen. Ein Preis von 2.500 Euro ist dafür angesetzt. Interessenten können sich über Wischnewskis Homepage mit ihm in Verbindung setzen.

„Der Denker“ – 110 Kilo Gewicht

Im Atelier AndersARTig zeigt das Künstlerkollektiv EyE:Project, bestehend aus Janine Werner, Ingo Schleutermann und Marcel Lamour, eine Darbietung, mit der die drei erstmals im letzten März bei der weltumspannenden H.R. Giger Tribut-Ausstellung„Creators Of Legends“ in Gruyeres aufgetreten sind. „Wir verstehen den Steampunk etwas düster“, so das Trio. Ihr Konzept, bildende Elemente mit Installationen und Musik zu verbinden, kommt gut an. Vor der Bühne bildet sich eine beachtliche Zuschauermenge.

Unter den Hammerschlägen von Kunstschmied Michael Bauer-Brandes und Schmiedin Monika Brandes entstehen Stelen, Skulpturen und Schalen, handwerklich traditionell gefertigt, doch in ihrer Besonderheit einzigartige Verbindungen von Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Im Atelier Pest-Projekt trifft man auf Stephen William Brown Boyd, genannt Mortimer Mac Brown, einen armen Künstler. Geboren 1186 zur Zeit des dritten Kreuzzuges in Britannien irrt er als Maler durch die Jahrhunderte. Erfolglos und ein wenig dem Wahnsinn verfallen versucht er nun sein Glück in den Güterhallen. Brown Boyd lebt und liebt den Steampunk. „Das Schöne daran ist, dass jedermann kreativ sein muss. Das wiederum fördert die Kreativität des Einzelnen.“

Brown Boyd lebt und liebt den Steampunk

Gleich neben seiner Staffelei stehen imposante Musikwiedergabemaschinen aus den Anfängen der Tonträger. Eine Leihgabe von Jürgen Haase. „Und auch sonst habe ich hier reichlich Gedöns“, so Peter Amann über seine vielen ungewöhnlichen Kunstwerke. Auch Künstlerin Pamela Puga zeigt hier ihre Kreationen. Mit selbst entworfenen und geschneiderten Roben und skurrilen Objekten nimmt sie die Besucher mit in die Zeiten Jules Vernes.

Hutmacherin Bea Kahl hat einen großen Teil der Künstler mit fantastischen Hutkreationen ausstaffiert. Jedes Modell ein Beweis des Ideenreichtums und ein Unikat. Bei Regis Noel interpretieren die Modemacherinnen Anke Kauermann und Yelda Barthel Steampunk auf ihre individuelle Art.

Patente aus der Jahrhundertwende

Michael Boeck hat Patente aus der Jahrhundertwende stilvoll gerahmt. Dunkles Holz, mit Patina künstlich gealtert, umgibt diese seinerzeit tatsächlich zum Patent eingereichten Dokumente. Der Betrachter sieht obskure Gerätschaften und Fahrgeräte, die auf den ersten Blick erkennen lassen, dass sie nicht funktionieren können.

Währenddessen liegen Töne aus Schellackzeiten in der Luft. DJ Thomas Gatawetzki-Köppchen sorgt für den Sound der 30er – 50er Jahre. Auch „Held der Arbeit“, „The Blue Baboon“ und „Tim Tritoxin“ unterhalten mit ihren musikalischen Interpretationen des Steampunk.

Das Künstlerkollektiv EyE:Project zeigt die Darbietung, mit der es im März bei der H. R. Giger Tribut-Ausstellung in Gruyeres aufgetreten ist. (Foto: © Martina Hörle)

 

Artikel und alle Fotos : Martina Hörle

Live Performance des Künstlerkollektivs EyE:Project

Foto oben: Eye-Project. Elektronische Klänge, Nebelschwaden, dämmeriges Licht. Die Stimmung bei der Live Performance ist an die Werke von HR Giger angelehnt und beeindruckend umgesetzt. Der Schweizer Künstler hat sich in der Dunklen Szene einen Namen gemacht. (Foto: © M. Hörle)

Januar 2017: Eröffnung der Südpark-Galerie 22.01.2017

 

Südpark Galerie eröffnet mit Pulitzer-Preisträger

Solingen/ Mit einer Fotoausstellung des Pulitzer-Preisträgers Daniel Etter eröffnete gestern die neue Südpark Galerie für zeitgenössische Kunst der Fotografin Astrid Kirschey: „41.000 Kilometer – Flucht nach Europa" präsentiert in den Güterhallen in Solingen neunzehn Aufnahmen des 35-jährigen Solinger Fotografen und Autors. Darunter ist auch das 2016 preisgekrönte Bild von der Ankunft syrischer Flüchtlinge auf der Insel Kos. Begleitend wird in der Ausstellung, die bis 19. Februar 2017 zu sehen ist, der Film „Fluch des Krieges" des in Solingen lebenden Syrers Alaá gezeigt. Zur Eröffnung sprach die Publizistin Dr. Jutta Höfel.

Der Südpark ist um eine Galerie reicher. Bild: Matthias Kunde/ SVO

Daniel Etter dokumentiert seit 2012 die Flüchtlingskrisen entlang der Außengrenzen Europas. Die Ausstellung „41.000 Kilometer – Flucht nach Europa" dokumentiert eindringlich das Schicksal von Menschen, die der lebensbedrohlichen Situation in ihren Herkunftsländern entkommen sind. In Marokko, Libyen, Serbien, Griechenland und der Türkei hoffen sie, über den Land- oder den Seeweg in ein Land zu gelangen, in dem Sie eine sichere und bessere Zukunft haben. ...Die neue Südpark Galerie zeigt in wechselnden Ausstellungen junge und politische Kunst verschiedener Genres sowie Werke von Astrid Kirschey. ...Neben der Präsentation von Kunst wird sie eine Vortragsreihe in der Galerie anbieten, die sich mit aktuellen Themen zum Verhältnis der Kunst zu Gesellschaft, Politik und Wirtschaft beschäftigt. Zudem finden Lesungen und Konzerte statt.Die Südpark-Galerie befindet sich in einem der 16 Künstlerateliers der Güterhallen, die seit 10 Jahren auf einem ehemaligen Bahngelände das kulturelle Zentrum des Südparks in Solingen-Mitte sind. Neben der künstlerischen Arbeit finden vielfältige Veranstaltungen und Feste statt. ....Astrid Kirschey, 1964 im Rheinland geboren, konzentriert sich seit einigen Jahren auf die ambitionierte künstlerische Fotografie. Zu ihren aktuellen Projekten zählen „Arbeiterporträts", 100 lebensgroße Fotografien von Ehemaligen der Henrichshütte in Hattingen, und die Wanderausstellung „Die Sittenwächter", die durch die Installation einer begehbaren „Burka-Box" ergänzt wird, die in Kirscheys Atelier in Solingen steht.Erstellt von Redaktion am 22.01.2017.

 

September 2016: Lichternacht

Solingen/ von Martina Hörle – Drachen schlängelten sich am Himmel entlang und zwischen Bäumen und Eisbergen tanzten Lichtgestalten zu sphärenhaften Klängen. Ganz großes Kino bei der 10. Solinger Lichternacht im Südpark.

Ein mit vielen LEDs bestückter Drache schlängelte sich durch den Himmel, eine Aufsehen erregende Gemeinschaftsarbeit von Karen Ulrich, Astrid Kirschey, Ingo Schleutermann und Thomas Willis.

Ein mit vielen LEDs bestückter Drache schlängelte sich durch den Himmel, eine Aufsehen erregende Gemeinschaftsarbeit von Karen Ulrich, Astrid Kirschey, Ingo Schleutermann und Thomas Willis.

Die Gütergemeinschaft der Künstler hatte sich selbst übertroffen. Grandiose Ideen waren in unübertrefflichen Aktionen umgesetzt worden. Vor dem Atelier 24 leuchtete eine aus geometrischen Formen zusammengesetzte Lichtskulptur und auf der Wiese verwandelten Kinder mit Stiften und Acrylfarbe Brot- zu Lichttüten. Hinter einem schwarzen Vorhang verborgen hingen im Atelier KünstlerPack 15 Bilder von 9 Künstlern. Von RGB-Farben abwechselnd angestrahlt und mit bunten Stoffen hinterlegt, zeigten die Werke tolle Effekte. Eine Lichterwand aus 160 Bauflutern bot den Besuchern im Atelier 26 bemerkenswerte Lichtspiele. Allein der Aufbau hatte 14 Stunden Zeit gekostet, ohne die anschließende Programmierung. Geheimnisvolle Wesen in Lebensgröße mit überdimensionalen Köpfen winkten den Gästen freundlich zu. Sprechen wollten sie nicht, waren aber sehr umgänglich und ließen sich gerne fotografieren. In Violettas Atelier waren diese märchenhaften Masken und Kostüme entstanden, unter denen die Künstler bei den sommerlichen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen kamen.

Fremdartig anmutende, doch sehr freundliche Wesen hießen die Gäste im Südpark herzlich willkommen.

Fremdartig anmutende, doch sehr freundliche Wesen hießen die Gäste im Südpark herzlich willkommen.

Schwebende Kugeln, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelten, ein White Cube von 3 x 3 m und noch vieles mehr gab es zu bestaunen und zu bewundern, alles klangvoll untermalt. Die Gruppe Papalagi bot alle Register ihres musikalischen Könnens. Durch die installierte Beschallungsanlage war die außergewöhnliche, innovative Musik der 5 Profi-Musiker auf dem Parkgelände gleichmäßig gut zu hören. Im Atelier Pest-Projekt begrüßten Régis Noël und Peter Amann Sponsoren, Förderer und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Mit dabei waren OB Tim Kurzbach, der Bürgermeister unserer Partnerstadt Chalon, Gilles Platret, und Mme Jennifer Sartor. Auch Miss Zöpfchen war der Einladung gefolgt und trug ihr, von Modemacherin Anke Kauermann entworfenes Solingen-Kleid. „Wenn man sieht, wie viele unsere Einladung angenommen haben, können wir ja nicht so viel falsch gemacht haben“, schmunzelte Régis Noël und Peter Amann ergänzte: „Wir sind stolz darauf, dass wir in diesem Jahr die Lichternacht komplett im Südpark ausrichten konnten. Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Institutionen hat wunderbar funktioniert.“ Ein besonderer Dank ging an die Sponsoren, vor allem raumvision by msd Immobilien GmbH, und natürlich an Petra Krötzsch, die Managerin des Südparks.

Die Vielfalt der umgesetzten Aktionen war wirklich beeindruckend und versetzte die Besucher des Südparks immer wieder in Erstaunen und Begeisterung.

Die Vielfalt der umgesetzten Aktionen war wirklich beeindruckend und versetzte die Besucher des Südparks immer wieder in Erstaunen und Begeisterung.

Die Restaurants Stückgut und Alter Bahnhof hatten dieses Mal das Catering professionell übernommen. An den Bierständen gab es für 1 € den einzigartig gestalteten Südpark-Becher, der einen Ausschnitt der von Graffiti-Künstler Kayo Karacho gestalteten Wand unterhalb der Treppe am Alten Bahnhof zeigt. Mit einsetzender Dunkelheit wurden die Drachen freigelassen. Mit etwas menschlicher Hilfe schlängelten sich die mehrere Meter langen, aus vielen LEDs leuchtenden Kreaturen in eindrucksvollen Szenen durch den Park. Da es Glück bringt, einen Drachen zu berühren, wollten sich viele Besucher diese Chance nicht entgehen lassen.

Dann tauchten die zauberhaften Lichtgestalten zwischen den Bäumen auf. Zu magischer Musik führten sie einen anmutigen Tanz auf. Nach 6 Minuten verschwanden sie wieder, um eine Stunde später erneut zu erscheinen.

Zauberhafte Lichtgestalten führten zwischen den Eisbergen anmutige Tänze auf und schufen eine wahrlich märchenhafte Szene.

Zauberhafte Lichtgestalten führten zwischen den Eisbergen anmutige Tänze auf und schufen eine wahrlich märchenhafte Szene.

Und zum krönenden Abschluss wurde auf dem Dach der Deutschen Vermögensberatung – Teambüro Oliver Stamm von den Fachleuten der NICO Feuerwerk GmbH ein Feuerwerk in Gang gesetzt. Unter den staunenden Blicken des Publikums schossen unzählige Raketen glitzernde Sterne hoch in den Himmel – eben wirkliche High Lights. (mh)

Text und Fotos oben: Martina Hörle

Fotos unten: Astrid Kirschey

Mai 2016: WALK OF FAME - 10 Jahre Güterhallen in Solingen

Solingen/ von Martina Hörle – Zum Zehnjährigen warteten die Künstler des Südparks am Samstag mit einem Spitzenprogramm in und vor den Ateliers auf. Mit kurzen launigen Worten übernahm Régis Noël als Vereinsvorsitzender der Güterhallen um 17 Uhr die offizielle Eröffnung der Veranstaltung, bevor er das Wort an OB Tim Kurzbach weitergab. Mit Arm in der Schlinge hielt Kurzbach seine Ansprache. Dabei zollte er den Künstlern Respekt und Anerkennung, dass sie den Mut hatten, Worpswede in Solingen zu entwickeln. „Wie viel ärmer wäre Solingen ohne die Güterhallen?“ fragte Tim Kurzbach. Und er fuhr fort: „Die Künstler zeigen uns die Welt mit anderen Augen. Diese Gabe braucht unsere Stadt, so wie sie Kunst und Kultur braucht.“

Dann bedankte er sich ebenfalls bei denen, die vor vielen Jahren mit großem Engagement begonnen hatten, das Projekt Güterhallen zu realisieren. Am Samstag waren sie als Ehrengäste geladen, auf die eine besondere Überraschung wartete. Der frühere OB Franz Haug (CDU), Hans Knopper vom Kulturmanagement, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter sowie Stadtplanerin Vera Rottes hinterließen bleibenden Eindruck, indem sie den von Schuh und Strumpf befreiten rechten Fuß in frischen Zement drückten. 

Jeder Abdruck wird noch mit einer kleinen Metallplatte versehen, die den entsprechenden Namen zeigt. Eine gelungene Überraschung für die Ehrengäste und eine Würdigung für ihre Verdienste. Während im Anschluss an diese Aktion die Gruppe Farfarello mit „ZeitZone – solo zu 2’t plus Cello“ die musikalische Unterhaltung übernahm, erkundeten die zahlreichen Besucher den Zeittunnel, die Hauptattraktion des Festes. Auf einer Länge von 14 Metern hatten die Künstler mit 100 Aufnahmen 10 Jahre Güterhallen im Zeitraffer dargestellt. Angefangen bei der Regionale 2006 zeigten die Bilder die Entwicklungsphasen bis hin zu den heutigen Güterhallen... mehr